Konjak für alle oder die Wurzel mit dem gewissen Etwas

Die Teufelszunge, in Europa als Konjakwurzel bekannt, wird seit Jahren in Europa als Abnehmwunder angepriesen. Nachdem ich nicht abnehmen muss, hat mich diese Wurzel nie interessiert. Zumindest bis heute. Heute weiß ich, dass sie nicht nur beim Abnehmen hilft, sondern noch ganz andere Vorzüge besitzt. Neugierig, wie ich bin, musste ich sie ausprobieren und nachdem ein Supermarkt in Frankreich sie im Regal stehen hatte, habe ich zugegriffen. Die Konjakwurzel in Verbindung mit Ananas-Enzymen, ob das gut geht?

 Hilfe bei Übergewicht 

Es ist der in der Konjakwurzel enthaltene Ballaststoff Glucomannan, der dabei hilft, das Körpergewicht zu reduzieren. Ein Wundermittel ist die Wurzel aber nicht und wer glaubt nun noch mehr essen zu können, der irrt. Vor dem Essen mit reichlich Wasser eingenommen, nimmt die Wurzel Wasser und Fett aus dem Essen auf. Dadurch werden die Mahlzeiten kalorienärmer und man kann abnehmen. Insbesondere der Fettstoffwechsel wird so angekurbelt. Das kann ich bestätigen. Bereits nach der ersten Einnahme hatte ich nach der Mahlzeit sofort wieder Hunger und meinen Gürtel konnte ich nach einer Woche ein Loch enger stellen. Das nehme ich zwar mit, ist aber nicht das, was ich gern von der Wurzel hätte. Sie kann nämlich noch viel mehr.

Heilmittel in Asien 

In Asien wird sie bereits seit Jahrtausenden als Heilmittel angewendet. Die Konjakwurzel besteht neben den Ballaststoffen aus Wasser, ein wenig Stärke und Eiweiß und so gut wie keinen Zucker. Der Ballaststoffanteil des Konjakmehls beträgt etwa 80 %. Erhältlich sind auch Konjaknudeln und Konjakreis. Das Wunder in der Konjakwurzel ist das Glucomannan. Es handelt sich dabei um einen wasserlöslichen Ballaststoff, der im Darm nicht als Kohlenhydrat verstoffwechselt wird. Die Darmbakterien fermentieren das Glucomannan. Das Ergebnis: keine Glukose im Stoffwechsel. Alle Konjak-Produkte haben wenig Kalorien, schmecken allerdings auch nach nichts. Glucomannan dehnt sich stark aus, wenn es mit viel Flüssigkeit eingenommen wird. Das macht satt und reduziert das Hungergefühl.

Das Geheimnis

Nicht jeder will abnehmen und so doch kann man nicht auf Dauer abnehmen. Deshalb hier noch ein kurzer Blick auf die gesundheitlichen Vorteile:

  • der Cholesterinspiegel kann gesenkt werden, insbesondere das LDL und Triglyzerid 
  • die Bauchspeichedrüse wird entlastet, da der Blutzucker gesenkt wird
  • die Darmflora wird wieder hergestellt, da das bakterielle Gleichgewicht wieder kommt
  • durch die Fermentierung entstehen kurzkettige Fettsäuren, die für die Darmschleimhaut gesund sind
  • Verstopfungen verschwinden und der Stuhlgang wird regelmäßig
  • beeinflusst den Blutdruck positiv 
  • stärkt das Immunsystem
  • die Konjakwurzel enthält keine Lactose, kaum Fruktose und Histamin
  • sie ist glutenfrei
  • basisch.

Natürlich ist Konjak auch als Kapsel erhältlich. Die Dosierung sollte aber niedrig beginnen.

 

Quellen: 

Chearskul S et al., "Immediate and long-term effects of glucomannan on total ghrelin and leptin in type 2 diabetes mellitus, Diabetes Research and Clinical Practice, Februar 2009, (Unmittelbare und langfristige Auswirkungen von Glucomannan auf Ghrelin und Leptin bei Typ-2-Diabetes)

Chearskul S et al., "Glycemic and lipid responses to glucomannan in Thais with type 2 diabetes mellitus, Journal of the Medical Association of Thailand, Oktober 2007, (Wirkung von Glucomannan auf Blutzucker- und Blutfettspiegel bei Thais mit Typ-2-Diabetes) 


Vuksan V et al., "Konjac-mannan (glucomannan) improves glycemia and other associated risk factors for coronary heart disease in type 2 diabetes. A randomized controlled metabolic trial, Diabetes Care, Juni 1999, (Konjac Glucomannan verbessert Glykämie und andere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Typ-2-Diabetes. Eine randomisierte kontrollierte Studie)

Sood N et al., "Effect of glucomannan on plasma lipid and glucose concentrations, body weight, and blood pressure: systematic review and meta-analysis, American Journal of Clinical Nutrition, Oktober 2008, (Auswirkung von Glucomannan auf Plasmalipid- und glucosekonzentrationen, Körpergewicht und Blutdruck: Systematisches Review und Metaanalyse)

Gallaher CM et al., "Cholesterol reduction by glucomannan and chitosan is mediated by changes in cholesterol absorption and bile acid and fat excretion in rats, Journal of Nutrition, November 2000, (Cholesterinsenkung durch Glucomannan und Chitosan ist bei Ratten auf Änderungen in der Cholesterinabsorption sowie in der Gallensäure- und Fettausscheidung zurückzuführen)

Passaretti S et al., "Action of glucomannans on complaints in patients affected with chronic constipation: a multicentric clinical evaluation, Italian Journal of Gastroenterology, September 1991, (Wirkung von Glucomannanen auf Beschwerden bei Patienten mit chronischer Verstopfung: Eine multizentrische klinische Studie)

Papi C et al., "Efficacy of rifaximin on symptoms of uncomplicated diverticular disease of the colon. A pilot multicentre open trial, Italian Journal of Gastroenterology, Oktober 1992, (Wirkung von Rifaximini auf Symptome unkomplizierter Divertikulose/Divertikulitis des Dickdarms)

EFSA Journal 2010;8(10):1798 [27 pp.]. doi:10.2903/j.efsa.2010.1798, "Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to konjac mannan (glucomannan) and reduction of body weight, (Wissenschaftliche Meinung zur Bestätigung von Health Claims (gesundheitsbezogene Aussagen) in Zusammenhang mit Konjac Glucomannanen und der Gewichtsabnahme)

 

 






Möhren und Karotten nicht nur für die Schönheit

Iss jeden Tag einen Apfel, das war eine Binsenweisheit meiner Großmutter und recht hatte sie. Doch jeden Tag eine Möhre oder Karotte zu essen ist mindestens genauso wichtig. Sie sind nicht nur wohltuend für unsere Augen, sondern auch für die Haut und unsere Gesundheit. Was steckt also drin in diesem Hasenfutter? Das wollte ich genau wissen. 

 Vitamin-Booster und Schönheitselixier zu gleich

Karotten sind gut für die Augen, das weiß jeder. Doch sie kurbeln auch unseren Stoffwechsel so richtig an. Die in der Möhre enthaltenen Ballaststoffe sind der Grund dafür. Die Blutfette werden gesenkt, denn die Verdauung von Stärke und Zucker verlangsamt sich. Gleichzeitig wird aber auch die Darmtätigkeit angeregt und wer Probleme mit dem Magen oder Darm hat, der wird sich über eine Linderung freuen. 

Jede gesunde Ernährung benötigt Ballaststoffe, denn sie schützen vor Krankheiten und halten die Verdauung auf Trab. Ballaststoffe sind unverdauliche Fasern von pflanzlichen Lebensmitteln. Das können Teile von Schalen von Obst und Gemüse sein. Sie werden nicht nur zur Energiegewinnung für den Körper genutzt, sondern auch für die Prävention.
 
Das Vitamin A in der Möhre ist, dürfte bekannt sein. Neben den Augen ist dieses Vitamin auch gut für die Hautstruktur. Es schützt die Haut nicht nur vor freien Radikalen, sondern auch vor Entzündungen. Einen besonders guten Effekt zeigt das enthaltene Betacarotin auf die Hautalterung. Anti-Aging pur! Ich weiß, wovon ich rede, denn ich werde oft gefragt, warum ich noch so jung aussehe. Mein Liebe zu Möhren ist nicht ganz unschuldig daran.
 
Tipp: Wer sehr trockene Haut hat, der sollte täglich ein Glas Möhrensaft mit einem Schuss Öl trinken. Karotten eignen sich aber auch als Maske sehr gut. Dafür entsaftet man zwei Karotten, natürlich Bio oder aus dem eigenen Garten und massiert den Saft in die Haut ein. Anschließend 20 Minuten einwirken lassen und mit lauwarmem Wasser abwaschen. Schon nach kurzer Zeit ist die Haut wieder weich und geschmeidig.
 

Sonnenschutz aus der Natur

Wer regelmäßig in der Sonne ist und sich damit dem UV-Licht aussetzt, der sollte jeden Tag eine Möhre essen. Die Carotinoide schützen nämlich wirklich vor Sonnenstrahlen bis zu einem gewissen Maß. Auf jeden Fall aber kann man sich mit einer Karotte täglich deutlich länger in der Sonne aufhalten. Der Sonnenbrand lässt dann etwas auf sich warten. Trotzdem ist es natürlich ratsam, auf Sonnenmilch und Co. zurückzugreifen. 
 
In vielen Sonnencremes sind heute bereits Carotinoide enthalten, damit das Ergebnis eine gesunde Bräune optimal erzielt werden kann. Jede gegessene Karotte hat nämlich eine tolle Wirkung auf unseren Hautton und damit unsere Ausstrahlung. Die Carotinoide lagern sich nämlich in der oberen Hautschicht ab und sorgen so für ein gesundes Aussehen. Die meisten kennen diesen goldenen rötlichen Hautton von zarter Babyhaut. Braun wird man allerdings durch Möhren nicht. 
 

Die Moro'sche Karottensuppe 

Viele Dinge sind mit dem Einzug der modernen Medizin in Vergessenheit geraten und trotzdem sind sie nach wie vor wirksam. Eines davon ist die Moro'sche Karottensuppe. Sie hilft besser gegen Durchfall als jedes Antibiotikum. Erfinder ist Professor Ernst Moro und nach ihm ist sie auch benannt. Durch diese Entdeckung konnte er die Sterberaten bei Kindern aufgrund von Durchfallerkrankungen deutlich reduzieren und es kam auch zu weniger Komplikationen. Die Wirksamkeit geriet mit der Entdeckung der Antibiotika leider in Vergessenheit, nicht jedoch das Rezept. 

Die Vitamine und Nährstoffe

  •  Beta-Carotin 9960 μg
  • Vitamin C (Ascorbinsäure) 2692 μg
  • Vitamin A 1660 μg
  • Vitamin B3 (Niacinäquivalent) 787 μg
  • Vitamin B3 (Niacin) 604 μg
  • Vitamin E 482 μg
  • Vitamin B5 (Pantothensäure) 266 μg
  • Vitamin B6 (Pyridoxin) 165 μg
  • Vitamin B1 (Thiamin) 109 μg
  • Vitamin B2 (Riboflavin) 15 μg
  • Folsäure 13 μg
  • Vitamin B7 (Biotin) 4.9 μg
  • Kalium 389 mg
  • Chlorid 64 mg
  • Phosphor 39 mg
  • Natrium 25 mg
  • Calcium 23 mg
  • Magnesium 13 mg
  • Schwefel 8 mg

Krankheiten vorbeugen

Schon im Altertum wurde die Möhre zur Vorbeugung gegen Krebs eingesetzt. Doch auch das Risiko für das Metabolische Syndrom (Fettstoffwechselstörung, Übergewicht und Bluthochdruck) kann durch den Verzehr von Möhren laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gesenkt werden. Möhren können daher auch zur Reduzierung von Herzkrankheiten, Diabetes Typ 2 und Arteriosklerose beitragen. Auch vor Allergien können Möhren schützen. Nachdem die gesamten Atemwege mit Schleimhäuten ausgekleidet sind, kann das Vitamin A in der Möhre vor allergischen Reaktionen schützen. Zahlreiche Studien belegen das. 

Auch für die Zähne, das Zahnfleisch und den Kiefer ist die Möhre hilfreich. Aufgrund der Vielzahl an Nährstoffen in der Karotte erfolgt eine ausreichende Zufuhr. Wer gern rohe Möhren isst, der regt die Durchblutung des Zahnfleisches an und befreit gleichzeitig die Zähne von Essensresten. Da man kräftig kauen muss, wird die Knochensubstanz stabiler und gleichzeitig das Zahnfleisch massiert. Karies und Parodontitis wird so vorgebeugt.

Tipp: Um eine hohe Bioverfügbarkeit der Carotinoide zu erreichen, ist es ratsam, Möhren immer mit etwas Fett zu verzehren oder sie gründlich zu kauen. Auch in Karottensaft gehört immer ein Schuss Öl.

Küchentipp

Karotten sollten immer im Bund gekauft werden und optimalerweise in Bioqualität. Dann enthalten sie deutlich mehr Antioxidantien. Das Blattgrün lässt sich auch verwenden und muss nicht weggeschmissen werden. Es ist genießbar und reich an Kalium, Magnesium, Vitamin C und Chlorophyll. Der Geschmack leicht herb und darf deshalb gern in Smoothies, Pesto oder Suppen Verwendung finden.


*Studien:

Borel P et al, Genetic Variations Associated with Vitamin A Status and Vitamin A Bioavailability, Nutrients, März 2017
 
Kastner U et al, [Acid oligosaccharides as the active principle of aqueous carrot extracts for prevention and therapy of gastrointestinal infections], [Article in German], Wien Med Wochenschr, 2002
 
Patrick L et al, Beta-carotene: the controversy continues, Altern Med Rev, Dezember 2000
 
Krinsky NI et al, Carotenoid actions and their relation to health and disease, Mol Aspects Med, Dezember 2005
 
Zaini RG et al, Effects of bioactive compounds from carrots (Daucus carota L.), polyacetylenes, beta-carotene and lutein on human lymphoid leukaemia cells, Anticancer Agents Med Chem, Juli 2012  

Saeed Akhtar et al, Black carrot (Daucus carota L.), dietary and health promoting perspectives of its polyphenols: A review, Trends in Food Science & Technology, August 2017
 
Maxim Darvin et al, The Role of Carotenoids in Human Skin, Research Gate, December 2011  

Julie A. Evans et al, The Role of Phytonutrients in Skin Health Nutrients, Nutrients, August 2010


 
 
 
 




Fenchel: Wenn der Darm sensibel ist

Ich kann mit Fug und Recht behaupten, mein Darm ist sensibel. Da ich das weiß, gehe ich auch sanft mit ihm um. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich überwiegend pflanzlich ernähre und meinen gesamten Verdauungstrakt mit Kräutern und Gewürzen bei seiner Arbeit unterstütze. Der Jüngste ist er ja schließlich auch nicht mehr nach 60 Jahren. Vor inzwischen zwei Jahrzehnten hatte ich mit ihm allerdings eine besondere Problematik. Er war übel gereizt aufgrund von ständigem Dauerstress. Das Ergebnis ein Reizdarm. Unangenehm, aber nicht gefährlich. Als ausgebildete Heilpraktikerin in Pflanzenheilkunde machte ich mich auf die Suche nach einer Lösung. Mein Arzt hatte keine, zumindest keine, die Erfolg hatte. Nachdem wir Menschen Individuen sind, gibt es allerdings auch nicht nur die eine Lösung, sondern für jeden die richtige Lösung.

 

Steckbrief Reizdarm

Ist der Darm sensibel und steht man unter Dauerstress, so meldet er sich mit Bauchschmerzen, heftigen Krämpfen, Blähungen, Durchfall und Verstopfung zu Wort. Dazu kommen ein Völlegefühl und ein aufgeblähter Bauch. Äußerst unangenehm und das Leben wird deutlich erschwert. Die meisten Magen- und Darmerkrankungen sind auf einen Reizdarm zurückzuführen. In Deutschland liegt der Prozentsatz bei 50 Prozent. Häufig liegt der Beginn um das 30. Lebensjahr herum und so ein gereizter Darm kann hartnäckig sein. Er klammert gern. Frauen sind von einem Reizdarm übrigens deutlich häufiger betroffen als Männer. Die Ursachen sind noch nicht hundertprozentig geklärt. Doch einige Ursachen sind inzwischen bekannt:

  • eine bakterielle Infektion des Magen- und Darmtraktes
  • die Darmschleimhaut ist so durchlässig, dass Krankheitserreger und Bakterien ein leichtes Spiel haben einzudringen
  • die Immunaktivität ist erhöht
  • die Darmwand reagiert besonders sensibel auf Dehnungsreize durch die Nahrung
  • die Darmflora ist nicht ausgeglichen und intakt
  • der psychische Stress ist zu hoch
  • Personen, die ängstlich sind, unter Depressionen leiden, chronische Schmerzen haben, unter Erschöpfung leiden oder Fibromyalgie haben sind häufig mit einem Reizdarm konfrontiert.

Was tun?

Meine ganz eigene Therapie sah so aus. Zunächst einmal gewöhnte ich mir feste Essenszeiten an und verzichtete auf das Häppchen zwischendurch. Auf Zucker habe ich ganz verzichtet und als Fette kamen nur noch Ungesättigte infrage. Seit damals führe ich einen zuckerfreien Haushalt. Meine Portionen sind überschaubar und zwei Stunden vor dem Schlafengehen wird nichts mehr gegessen. Einen Salat gibt es spätesten am Nachmittag. Am Abend ist er für mich ein No Go. Eigentlich sollte man auf Blähendes wie Kohl und Hülsenfrüchte verzichten. Doch ich esse gern Linsen-Dal und Zuckerschoten sowie Bohnen. Dafür habe ich den Tipp einer persischen Kollegin genutzt und füge diesen Gerichten immer Minze hinzu. Allerdings auf kohlensäurehaltige Getränke verzichte ich dann doch und ich nehme mir Zeit für das Essen. Damit mein Alltag ausgeglichen bleibt, fahre ich sehr viel Rad und gehe wandern. Regelmäßige Auszeiten sind ein Must-have.

Die Kräfte der Pflanzen und Gewürze nutzen

Ich wäre eine schlechte Heilpraktikerin, wenn ich für mich selbst nicht die Kraft der Natur nutzen würde. Nach einer Darmreinigung und dem Aufbau der Darmschleimhaut mit Milchsäurebakterien schaute ich mich in der Pflanzenwelt um und wurde fündig. Zunächst einmal ist meine Entdeckung des Jahres 2020, das Leindotteröl nach wie vor ein wichtiger Bestandteil meiner Ernährung. Dazu kommt der tägliche Genuss meiner Goldenen Milch, die ich so zubereite:

  • 200 ml pflanzliche Milch (bei mir Soja)
  • 1 Teelöffel Ingwerpulver
  • 1 Teelöffel Kurkuma
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Löffelspitze Muskat (Vorsicht nicht mehr als 3 g, da Aphrodisiakum)
  • 1 Löffelspitze schwarzer Pfeffer
  • 1 Teelöffel Honig vom Imker.

Warm gemacht und getrunken. Dazu gibt es einen Apfel täglich. Neben Spurenelementen und Vitaminen steckt in jedem Apfel auch das für die Verdauung so wichtige Pektin. Ganz zum Schluss habe ich auf Hildegard von Bingen zurückgegriffen und Fenchel genutzt, um genau zu sein Fenchelsamen.

Schon Hildegard von Bingen wusste, dass Fenchel den Magen stärkt und die Verdauung reguliert. Man kann ihn als Gemüse, Salat oder Tee genießen. Ich nehme jeden Morgen als Erstes einen Teelöffel mit Fenchelsamen, kaue sie roh im Mund und erst dann frühstücke ich. Gut, ich gebe es zu, es ist gewöhnungsbedürftig, dafür aber effektiv. Ich hatte nie wieder einen gereizten Darm.

Fenchel, ein Gemüse schreibt Geschichte

Was kaum jemand weiß, ist, dass der Fenchel schon seit Jahrtausenden als Heilpflanze bekannt ist. Genutzt wurde er bereits im alten Mesopotamien. Damals war es jedoch der wilde Fenchel, der für Umschläge bei Lungenentzündungen verwendet wurde. Doch die Griechen, Römer und Ägypter standen in Sachen Fenchel in nichts nach und nutzten ihn für Verdauungsbeschwerden, Husten und Blähungen. Dann geriet er in Vergessenheit und musste neu kultiviert werden. Hildegard von Bingen schrieb in ihrem Kräuterbuch: 'Wie auch immer er gegessen wird, macht er den Menschen fröhlich und vermittelt ihm angenehme Wärme und guten Schweiß und eine gute Verdauung.'.

In ist, was drin ist!

Fenchel hat sehr viele wertvolle Vitamine. Dazu gehören die Vitamine A, C, B1, B2, B6, Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen, Niacin, K, E, Folsäure und Beta-Karotin.


Sicher fragt sich jetzt jeder, warum ich über ein so unappetitliches Thema schreibe? Die Lösung ist ganz einfach. Ich bin in den letzten Monaten so häufig danach gefragt worden, dass ich es jetzt schon singen könnte. Auch wenn es keine Studien zum Fenchel gibt, obwohl die Menschheit geradezu nach ihnen lechzt, seine Wirkung darf jeder selbst ausprobieren. Es lohnt sich!


Studie:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/75823/Fenchel-lindert-klimakterische-Beschwerden-in-zwei-Studien

Gerstenmalz, das vergessene Aufbaumittel

Ich kenne es aus Kindertagen. Immer wenn ich krank war, was zu meinem Leidwesen selten der Fall war, durfte ich eine Flasche Gerstenmalz-Konzentrat löffeln. Jeden Tag einen, bis ich wieder fest auf den Füßen stand.

Meine Großmutter und auch meine Mutter kannten es bereits aus der Zeit des Krieges. Ideal als Mittel nach oder bei einer Krankheit, kamen sie so immer wieder auf die Beine. In Zeiten des Hungers ist man eben schwach auf den Beinen und dann noch eine Krankheit. Früher gab es dieses Mittel in Apotheken und Reformhäusern. Heute ist es in Vergessenheit geraten.

Als ich es vor einiger Zeit suchte, um zuzunehmen, musste ich lange suchen, bis ich endlich bei Amazon fündig wurde. Ich habe mir sofort einen Vorrat angelegt.

Gerstenmalz – die Herstellung

Für das Gerstenmalz wird die Gerste drei bis vier Tage eingeweicht, damit es keimt. Ein Enzym aus den Sprossen sorgt dann dafür, dass die im Gerstenkorn enthaltene Stärke zu Malz umgewandelt wird. Nun wird das so entstandene Produkt gedarrt, geschrotet und mit warmem Wasser in Maische umgewandelt. Wieder eingedickt, kann es verwendet werden.

Die Inhaltsstoffe

Gerstenmalzextrakt wird auf ganz natürliche Art und Weise und sehr schonend hergestellt. Es handelt sich also um ein naturbelassenes Produkt und hat keine Zusatzstoffe.

Im Gerstenmalzextrakt sind enthalten:

  • Kohlenhydrate, die leicht resorbierbar sind
  • Eiweißstoffe, die enzymatisch abgebaut werden
  • Der Vitamin B-Komplex
  • Mineralstoffe
  • Ein wenig Saccharose
  • Geschmacks- und Geruchsstoffe
  • Enzyme.

Während der Keimung der Gerste werden Vitamine angereichert, hauptsächlich B-Vitamine. Der hohe Nährwert ergibt sich dadurch, dass Gerstenmalzextrakt mehr als 60 natürliche Stoffe enthält, 40 davon sind Bio-Nährstoffe, die wertbestimmend sind. Gerstenmalz enthält einfach und komplexe Kohlenhydrate, essentielle Aminosäuren, Vitamine, Spurenelement und Mineralstoffe.

Hauptsächlich sind das:

  • die Vitamine A, C, D, E, K
  • die Vitamine B1, B2, B3, B5 B6, B7, B9
  • das Vitamin B12
  • Kalzium
  • Kalium
  • Magnesium
  • Natrium
  • Eisen
  • Lecithin ist ein wichtiger Baustein für Zellmembrane und auch am Fettstoffwechsel beteiligt.

Gesund und kraftvoll durch das Leben

Unser Gehirn braucht viel Energie. Obwohl es nur zwei Prozent unseres Körpergewichts ausmacht, verbraucht es 20 Prozent der insgesamten Energiemenge. Um die Leistungsfähigkeit zu erhalten oder zu erhöhen, muss es ständig mit Sauerstoff und Glucose über das Blut versorgt werden.

Gerstenmalz enthält Maltose, Fructose, Glucose und Oligosaccharide und versorgt so unseren Körper mit Energie. Wichtig für die Zellatmung und den Hirnstoffwechsel und damit für ein geistig aktives Leben. Bei einer ausgezeichneten Energieversorgung produzieren unsere Hirnzellen das Seratonin, unser Gute-Laune-Hormon. Haben wir zu wenig Energie, sind Kopfschmerzen, Mattheit, Abgeschlagenheit, Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche die Folge.

Konzentrierte Energie prompt verfügbar

Eine natürliche Quelle an Energie finden nicht nur Sportler und arbeitende Menschen im Gerstenmalz, auch für Kranke ist es eine tolle Aufbaukur. Dazu gut für das Immunsystem. Man kann den Fortschritt Woche für Woche sehen. Es ist eine gute Stärkung für Kleinkinder, gut für Bulimie-Kranke, ältere Menschen und Rekonvaleszierende.


Bei mir steht es inzwischen wieder immer mal wieder auf dem Frühstückstisch. Malzbier oder Malztrunk, wie man heute sagen muss, ist ebenfalls in meinem Speiseplan vertreten und dazu ab und zu ein Malzbonbon. Wohl bekomms!

 
 

Resveratrol – für eine starke Abwehr

Die Natur bietet alles, was ein Mensch so braucht. Doch die meisten von uns wissen gar nicht, was alles so in ihrer Nahrung steckt. Rote Trauben, es gibt kaum jemanden, der sie nicht gern ist. Die wenigsten wissen jedoch, dass in ihnen OPC und Resveratrol steckt. Wertvolle Polyphenole, die jeder Mensch für seine Gesundheit braucht. 

Die Entdeckung von Resveratrol 

 

Michio Takaoka entdeckte 1939 in Japan das Resveratrol. Es gelang ihm, es aus den Blättern der Veratrum Grandiflorum zu isolieren. Dabei handelt es sich um eine Lilienart, die als Heilpflanze bekannt ist. Doch die höchste Konzentration an Resveratrol fand man 1963 im japanischen Staudenknöterich. Aus ihm wird auch heute noch das Resveratrol gewonnen.
 
Japanischen Staudenknöterich

 Resveratrol beinhaltet Abwehrmechanismen gegen
  • Bakterien
  • Viren
  • Pilzbefall
  • Schädlinge
  • Umwelteinflüsse wie Ozonbelastung
  • Toxine
  • UV-Strahlung.

Die Pflanze bildet erst Resveratrol, wenn sie bedroht ist. 

1976 gelang es dann, Resveratrol auch in roten Trauben nachzuweisen. Dabei ist die höchste Konzentration in den Trauben enthalten, die durch äußere Einflüsse stark gefordert sind und deren Immunsystem stark in Anspruch genommen wird. Bio-Weintrauben haben deshalb deutlich mehr Resveratrol zu bieten, als chemisch mit Pestiziden behandelte. Resveratrol ist hauptsächlich in der Schale der Traube vorhanden. Doch auch in

  • Heidelbeeren
  • Himbeeren
  • Cranberrys
  • Maulbeeren
  • Erdnüssen
  • Pflaumen

ist Resveratrol zu finden. 

Für Weintrinker interessant

 

Der Reserveratrol-Gehalt ist mit bis zu drei Milligramm pro einhundert Milliliter in den folgenden Weinsorten am höchsten:
  • Pinot Noir
  • Merlot
  • Cabernet Sauvignon
  • St. Laurent.

Doch auch roter Traubensaft weist einen hohen Gehalt an Resveratrol auf. 

Die Wirkung von Resveratrol und OPC

 

In zahlreichen Studien konnte die Wirksamkeit von Resveratrol und OPC belegt werden. Eine aktuelle Studie beweist, dass es neben der Zistrose (nachgewiesen von der Berliner Charite bereits im Jahr 2009) noch ein wirksames pflanzliches Mittel gegen Covid 19 gibt. Ein Team von Wissenschaftlern an der Universität Groningen in den Niederlanden zeigt, dass ein natürliches Pflanzenprodukt Resveratrol, und sein strukturelles Analogon Pterostilben, lang anhaltende antivirale Wirkungen gegen schwere akute respiratorische Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) -Infektionen haben.
 
Darüber hinaus kann Resveratrol und OPC noch Folgendes:

  • das Allgemeinbefinden verbessern
  • sie spiegeln dem Körper eine Kalorienrestriktion vor
  • Senkung von LDL-Cholesterin und Triglyzeride 
    • das HDL-Cholesterin wird gesteigert
  • Normalisierung des Insulinspiegels bei Diabetikern 
    • Stärkung des Gewebes
  • freie Radikale werden harmonisiert und vor Oxidationsprozessen wird geschützt
  • entzündungshemmend
  • Herz- und Gefäßerkrankungen werden positiv beeinflusst
    • Schlaganfallen, Herzinfarkt und Arteriosklerose wird vorgebeugt
  • das Wachstum eines Tumors wird gehemmt
  • die Selbstzerstörung (Apoptose) von Krebszellen wird angeregt
  • die Nebenwirkungen von Chemotherapien werden gelindert
  • DNA-Schäden werden repariert
  • Blutgefäße werden erweitert und stabilisiert
    • die Durchblutung wird gefördert und der Blutdruck gesenkt
  • die Abwehrkräfte werden gesteigert
    • fördert die Genesung bei Schnupfen und Bronchitis
  • Schmerzen bei Rheuma, Gicht und Arthrose werden gelindert
  • das Kollagen in Haut und Blutgefäßen wird geschützt und repariert
    • vorzeitiger Faltenbildung wird vorgebeugt und das Hautbild verbessert
  • der Haarwuchs wird gefördert
  • Akne, Ekzeme, Neurodermitis, Psoriasis, Cellulite und Dehnungsstreifen werden bekämpft
  • die Wundheilung wird beschleunigt
  • Venenproblemen und Krampfadern wird vorgebeugt
  • die Behandlung von Lymphstau, Hämorrhoiden, Thrombose und Ödemen wird positiv gefördert
  • Allergien werden positiv beeinflusst
  • unterstützend bei einer Asthmatherapie
  • Augenprobleme (wie grauen und grünen Star, Makula-Degeneration, AltersSehschwäche, Lichtempfindlichkeit, Nachtblindheit, Bindehautentzündung, trockene Augen) werden positiv beeinflusst
  • Alzheimer, Parkinson und MS wird vorgebeugt
  • Gedächtnisleistung, Konzentration und Reaktionsfähigkeit werden gesteigert
  • eine Entgiftung wird gefördert
  • Brüchen, Zerrungen, Muskelverletzungen heilen schneller
  • Müdigkeit wird bekämpft
  • positive Wirkung bei Problemen mit der Periode
  • Depressionen, Stimmungsschwankungen und das prämenstruelle Syndrom werden positiv beeinflusst
  • Hyperaktivität wird gemindert
  • Leberzirrhosen wird vorgebeugt
  • Karies wird vorgebeugt
  • Verdauungsproblemen wird entgegenwirkt.
      

    Verzehrempfehlung 

     

    Nebenwirkungen zeigten sich selbst bei Einnahmen von 35.000 mg am Tag über sechs Monate lang nicht. Die optimale Dosis liegt bei 200 bis 1.200 mg pro Tag. Es ist jedoch stets auf die Verzehrempfehlung des Herstellers zu achten, da die Hersteller nur bis zu dieser Empfehlung haften. Resveratrol/OPC-Kapseln haben einen großen Vorteil, sie enthalten kein Alkohol. 

    Wichtig beim Kauf:

     

    Achten Sie auf Premium-Qualität und auf die stabile Form von Resveratrol, das Trans-Resveratrol.
     
    Premium-Qualität erhält man dann, wenn
    • nur Reinsubstanzen enthalten sind
    • Trans-Resveratrol der Inhalt ist
    • eine hohe Bioverfügbarkeit gegeben ist
    • die Kapseln gut verträglich sind
    • die Kapseln eine pflanzliche Hülle haben (Zellulose)
    •  sie frei von tierischen Inhaltsstoffen sind
    • keine Füll-, Farb- und Konservierungsstoffe enthalten sind
    • sie frei von Gluten, Laktose, Weizen, Fructose, Soja, Milchbestandteilen, Zucker, Süßstoffen, Ei und Hefe sind
    • die Kapseln ohne Gentechnik hergestellt werden.

     

    Quellen und Literatur

    Resveratrol, Zusammenfassung von Resveratrolstudien, Stand 2015, http://www.resveratrol.de/

    https://www.fid-gesundheitswissen.de/ernaehrung/alkohol/resveratrol-ein-natuerlicher-wirkstoff-der-ihr-leben-verlaengert/ OPC Traubenkernextrakt Test, https://www.opc-traubenkernextrakt-pro.de/tag/opc-traubenkernextrakt-resveratrol/

    Was ist Resveratrol? http://www.resveratrol-info.eu/

    Trauben Gesunde Superfrüchte, https://www.zentrum-der-gesundheit.de/resveratrol-in-trauben.html

    Schlüssel für ein langes Leben? Dr. med. Bernd Kleine-Gunk, Euromed-Clinic, https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-292007/schluessel-fuer-ein-langes-leben/ Oligomere Proanthocyanidine, http://www.chemie.de/lexikon/Oligomere_Proanthocyanidine.html#Biologische_Wirkung

    Traubenkern-Extrakt beschleunigt Wundheilung, https://www.innovations-report.de//html/berichte/medizin-gesundheit/bericht-14949.html Traubenkernextrakt Selbstmordbefehl an Leukämiezellen, https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/news/traubenkernextrakt-selbstmordbefehl-an leukaemiezellen_aid_358871.html

    Inhaltsstoffe von Traubenkernen hemmen Wachstum von Darmkrebs, derstandard.at, https://derstandard.at/2639361/Inhaltsstoffe-von-Traubenkernen-hemmen-Wachstumvon-Darmkrebs

    Resveratrol Levels and All-Cause Mortality in Older Community-Dwelling Adults, https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1868537 Mikronährstoff-Coach: Das große BIOGENA-Kompendium der Nährstoffe, Christina Schmidbauer, 15. Januar 2018, Verlagshaus der Ärzte,

    Resveratrol And Pterostilbene Potently Inhibit SARS-CoV-2 Infection In Vitro https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.09.24.285940v1?fbclid=IwAR0O2usJhCIhQCUvB84rHssqb9WLgyX1tcuNHYGykHEk7xvgt8i4Ls6Lc9E


     








Leindotteröl – meine Entdeckung des Jahres 2020

Wie immer, wenn ich etwas Wertvolles aus der Familie der Pflanzen finde, finde ich es in Frankreich. Ganz unverhofft hatte ich sie vor mir, eine Flasche Öl, 250 ml zu 4,50€ mit der Aufschrift „Calinen“ – kalt gepresst. Mein deutsch-französisches Wörterbuch lieferte mir keinen Hinweis, wohl aber Google. Ich hatte Leindotteröl vor mir. Nicht zu verwechseln mit Leinöl, welches aus Leinsamen gewonnen wird. Leindotteröl wird aus der gleichnamigen Pflanze gewonnen. Seit drei Wochen in der Daueranwendung, jeden Morgen einen Teelöffel in den Sojajoghurt, bestätigen eine durchweg positive Wirkung. 

Leindotter wächst fast überall und ist bereits seit der Keltenzeit bekannt. Der Mensch ist eben vergesslich. Schon die Inhalts-stoffe sind sehr interessant und ma-chen das Leindotteröl zu einem Öl mit Charakter, nämlich einem Gesundheits-charakter. Es ist übrigens mild im Geschmack und schmeckt leicht nach Erbsen und Nuss. Ein typisches Rohkostöl.

 

Hier die Inhaltsstoffe:

  • 40 % a-Linolsäure (Omega-3-Fettsäure)
  • ein ausgewogenes Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3
  • einfach ungesättigte Fettsäuren
  • Öl- und Eicosensäure
  • ein hoher Vitamin-E-Gehalt
  • Plastochromanol
  • Phytosterine (Beta-Sitosterin und Delta-5-Avenasterin) 

Keine Kohlenhydrate und kein Eiweiß enthalten.

Womit wir bereits bei den Wirkungen wären und die sind zahlreich. Leindotteröl ist ein Alleskönner. In Kärnten wurde das Öl bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts für alle möglichen Wehwehchen genutzt, bevor es in Vergessenheit geriet.

Die Omega-3-Fettsäuren schützen vor Infektionskrankheiten, bauen die menschliche Immunabwehr auf, vermeiden Entzündungen, schmieren den Bewegungsapparat, halten Haut und Haare gesund und sind für den Zellstoffwechsel notwendig. Darüber hinaus erhält das Herz einen Schutzschild, der Blutzucker- und Cholesterinspiegel sowie der Blutdruck werden gesenkt. Die Gefahr einer Thrombose verringert sind, der Blutfluss wird optimiert und Entzündungen gehemmt. Vorbeugend helfen Omega-3-Fettsäuren bei Demenz, Gedächtnisverlust und der Zellalterung. Selbst bei ADHS wirkt das Leindotteröl konzentrationserhöhend. Schlafstörungen werden reduziert.

Anwendungsgebiete sind:

  • Bei Arthrose kann Leindotteröl die Entzündungen hemmen und die Gelenke wieder aufbauen.
  • Positiv wirkt sich das Leindotteröl aus auf das Herz, die Durchblutung und die Blutfettwerte. Es schützt vor Thrombosen und vor dem plötzlichen Herztod. Chronische Entzündungen gehen zurück und der Blutdruck sinkt. Damit ist das Öl ideal bei Diabetes, Bluthochdruck, einem hohen Cholesterinspiegel und Übergewicht.
  • Traditionell wird das Leindotteröl in der Volksheilkunde bei blauen Flecken, Wunden, Nagelbettentzündungen und Prellungen angewendet. Selbst bei Sonnenbrand und Frostbeulen ist es hilfreich.
  • Nachdem das Öl schnell einzieht, kann es auch zu Kosmetikzwecken eingesetzt werden. Gut für Haut und Haare. So kann man es pur mit einem ätherischen Melissenduft anreichern und als Körperöl nutzen. Auch ein paar Tropfen in die Tages- und Körpercreme bewirken wahre Wunder aufgrund des Vitamin-E-Gehalts. Dem Jungbrunnen für jede Haut.
  • Bei empfindlicher, trockener, rauer und/oder zur Akne neigender Haut ist es ebenfalls einsetzbar.
  • Darmverstimmungen und einem nervösen Darm kann das Leindotteröl beruhigen.

Es gibt zwei Möglichkeiten, um Leindotteröl zu sich zu nehmen:

  1. als Bio-Leindotteröl
  2. als Leindotterölkapseln.

Wichtig ist beim Öl, dass es kalt gepresst sein muss, damit es alle notwendigen Nährstoffe enthält. Auch sollte es aus kontrolliert biologischen Anbau stammen und möglichst aus der Region sein.

Wer keine Probleme mit dem Schlucken von Kapseln hat, kann das Leindotteröl auch in Kapselform zu sich nehmen. Wichtig ist, ausreichend dazu zu trinken.

Nach meiner Erfahrung fühlt sich Leindotteröl einfach nur gut an!

 

 

 

 

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